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Wenn Sie den Bus verpasst haben, wird es Zeit für einen Papierflieger

Wenn Sie den Bus verpasst haben, wird es Zeit für einen Papierflieger


Ich fand, ich sollte mich mal wieder in der Welt außerhalb des Büros blicken lassen. Gut gelegen kam mir da die Einladung von der Bayern Innovativ GmbH zum Workshop: Scouting – Erwartungen, Herausforderungen und Bedarfe am 20.02.2020


Scouting? Was ist das und wie ist da denn jetzt der Zusammenhang zur planet 33 AG zu sehen? Hhmmm…. Vielleicht erkläre ich es so: Ich versuche nämlich für uns bei planet 33 das Gras wachsen zu hören.


Nun ja, das ist etwas überspitzt dargestellt, aber mir ist es ein großes Anliegen zu wissen, was unsere Kunden und Partner beschäftigt und welchen Aufgaben Sie sich stellen müssen. Da kommen schon immer eine ganze Menge Informationen zusammen. Daraus für unsere Geschäftspartner die besten innovativen Lösungen zu erkennen und anzuwenden ist für uns eine der primären Herausforderung. Daraus ergibt sich für mich: Wie kann man all diese Infos (Datenmengen) gezielt analysieren, um relevante Trends oder Signale am Markt/bei (potenziellen) Kunden zu erkennen, die für das eigene Unternehmen im Zusammenhang stehen?


Ich erhoffe mir Antworten.


Und hierzu erhoffte ich mir nun Antworten beim Workshop, der im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „RADAR“ angeboten wurde, zu bekommen. Das Projekt zielt darauf ab, ein Umfeld-Scanning-System zu entwickeln, welches die dadurch gewonnen großen Datenmengen analysiert und in Echtzeit entsprechende Signale, Trends und Technologien oder Veränderungen und neue Zusammenhänge im Unternehmensumfeld erkennt.


Mehr Infos zu diesem Projekt und über das daraus resultierende cloud-basierte Umfeld-Scanning-System erfahren Sie hier: https://radar.wi2.phil.tu-bs.de/


Also, legen wir los! Zur Mittagszeit fanden sich alle Teilnehmer ein. Eine interessante bunte Mischung aus Ingenieuren, Masteranden, BWLern, Post-Docs und Verantwortliche aus Technologie- und Innovationsmanagement bei der SGL Carbon in Meitingen.


Nach der Begrüßung durch die Moderatoren des Nachmittags Elke Dürr und Dr. Marcus Rauch von der Bayern Innovativ GmbH sowie den beiden Vertreterinnen der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, Nadine Kabbeck und Martina Medrano ging es offiziell los.


Christian Mühlroth der Itonics GmbH stellte ein Tool vor, welches einen Überblick über die Möglichkeiten liefert, Daten, Informationen, Know How etc. durch künstliche Intelligenz strategisch vorausschauend für Innovationen umzusetzen. Dabei wurde schnell deutlich, dass bekanntes Wissen allein nicht alles ist. Denn zwischen Dingen, die wir kennen und verstehen, bis hin zu Dingen, von denen wir nicht wissen, dass wir sie nicht wissen, fällt noch viel bekanntes Unwissen und unbekanntes Wissen an. Was ein lustiges Wortspiel! Aber leider sehr ernst und so wahr. Und deshalb ist es nicht nur sehr hilfreich, sondern auch an der Zeit maschinelle Unterstützung einzusetzen!


Ich geb’s zu, jetzt haben die mich an der Angel.


Sind Sie noch bei mir? Dann lassen wir uns noch weiter in die Praxis gehen.


Dr.-Ing. Oswin Öttinger Leiter New Technologies in der Central Innovation der SGL CARBON GmbH vermittelte uns deren Ziel und Vorgehensweise, das gesamte Unternehmen zur Innovationsbereitschaft zu bringen. Das Resultat sind neue profitable Abteilungen (Startups), welche kontinuierlich mit Blick auf die Marktsituation entwickelt werden. Durch das hauseigene „Miles-And-More-Programm“ weckt er mit seinem 25-köpfigen SGL Central Innovation Team Begehrlichkeit unter Einbezug von Neugierde, Offenheit, Respekt. Denn nur wer sich mit Ideen, Vorschlägen oder entsprechenden innovative Beiträgen an das Team wendet, erfährt aus erster Hand, welche innovativen Technologien SGL aktuell im Blick hat und woran gearbeitet wird.


Und einer Sache ist sich Öttinger sicher:


„Man verpasst den Bus nicht an der Bushaltestelle, man verpasst ihn beim Aufstehen.“


Als dritten kurzen Beitrag stellte sich uns auch das “Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Augsburg – digital” durch Georg Höllthaler vor. Das Zentrum hat für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie für das Handwerk verschiedene kostenlose Angebote im Portfolio, um den Weg der Digitalisierung erfolgreich zu meistern. Hierunter fällt beispielsweise eine Potenzialanalyse, deren Ergebnisse bestenfalls durch Veröffentlichung auch andere Betriebe für ihren Weg zur Digitalisierung inspirieren sollen.


Dann ging es aber auch endlich für uns Teilnehmer selbst an die Arbeit! Ein paar Fragezeichen hatte jeder von uns in den Augen und ich spürte, dass jeder für sein Tätigkeitsfeld heute etwas gewinnen wollte, um innovativer zu werden und vor allem nicht den Bus zu verpassen!


Dann also los! Bereits im Vorfeld wurden vier Bunte Gruppen – Blau, Lila, Grün und Orange zusammengestellt. Jetzt war also “teambuilding” war angesagt und was läge erwachsenen, ernsthaften, voll im Berufsleben stehenden Menschen hier nun näher, als eine innovative, realitätsnahe Aufgabe gemeinsam zu bestreiten? Ein Papierfliegerwettflug! Jedes Team sollte innerhalb von fünf Minuten einen Papierflieger bauen. Das Team, dessen Flieger am weitesten fliegt gewinnt! Was soll ich sagen, ich gehörte zur Siegergruppe Orange!


Die nächste Aufgabe folgte zugleich. Zunächst sollte jede Gruppe sich darauf verständigen, was Scouting bedeutet. Für uns Orangen bedeutete Scouting: Talente, Technologien, Märkte & Trends entdecken, bewerten und analysieren. Mit diesem Grundlagenwissen konnten Schritt für Schritt vier fiktive Unternehmen aufgebaut werden. Über ein produzierendes Unternehmen, einem Dienstleistungsbetrieb hin zu Trendscouting-Agenturen wurden die Themen entsprechend vielfältig. Letztendlich wollten alle Unternehmen in die Zukunft schauen und einen Weg finden, dem digitalen Wandel, der Zunahme an Daten, der Kommunikationswege oder auch einfach dem (knappen) Faktor Ressourcen (Mensch, Zeit, Geld) gut gewappnet und erfolgreich zu begegnen.


Erfolgreich durch die innovative Brille schauen


Die weiteren Aufgaben des Nachmittags zielten dann darauf ab, dass das Grundverständnis für Scouting und Innovationsmanagement in KMU Schritt für Schritt vertieft wurde. Jede Arbeitsgruppe fand dazu ihren eigenen Schwerpunkt. Während einmal beispielsweise Datenanalyse, die über ein CRM-Tool hinausgeht, im Vordergrund stand, kamen andererseits direkt externe Dienstleister zum Einsatz, um das Scouting durchzuführen. In einer weiteren Gruppe wurde dann ein weiteres wichtiges Ziel verfolgt: die Kommunikation im Unternehmen für die Reise in neue digitale Strukturen/systematisches Scouting!


Am Ende kam zu dem erwarteten und doch erhellenden Schluss, dass der Workshop in dem Projekt RADAR wirklich viel Aufklärung liefert, welche diversen Herangehensweisen bei KMU ausgelotet werden müssen, um langfristig erfolgreich durch die innovative Brille schauen zu können.


Für mich habe ich mitgenommen, dass kleine und mittlere Unternehmen, also auch wir bei planet 33, vor enormen Herausforderungen stehen, um uns im digitalen Zeitalter und in Zeiten des Wandels am Markt zu behaupten. Aber daran arbeiten wir jeden Tag und versuchen gezielt unsere Ressourcen einzusetzen, um zukunftssicher zu agieren. Und um KI kommt man dann vermutlich nicht mehr drum herum.


So! Nun aber los! Mir fährt zwar nicht der Bus weg, aber meine Tochter wartet darauf, dass ich Sie aus der KiTa abhole. Zuhause werden wir Papierflieger basteln und ich erkläre ihr dabei das Trendscouting-Prinzip. Mal sehen, was sie davon hält.



Und was lesen Sie jetzt?

Wussten Sie, dass die Leidenschaft für Innovation das Herzstück der planet 33 AG ist? Wir entwickeln uns ständig weiter, fordern Innovationen und versuchen, uns in jeder Disziplin zu verbessern. Für Sie.
Einfach mal gucken… und zwar hier.



Quellen:


https://radar.wi2.phil.tu-bs.de/

https://www.bayern-innovativ.de/additive-fertigung/veranstaltung/ws4-scouting2020

https://www.xing.com/img/custom/cp/assets/pdf/9/f/a/489978/original/SGL_thinc_1901_D_web.pdf?v=20181219151421000000000

https://www.sglcarbon.com/fuer-eine-smartere-welt/glaenzende-aussichten/

https://www.itonics-innovation.de/

Diana Veličan
Diana Veličan

Diana Velican ist Vollblut Business Developer. Sie nimmt sich nicht nur den reinen Themen zur Geschäftsentwicklung an, sondern bringt als Netzwerkerin Partner, Kunden und Neukunden mit den Experten der planet 33 AG zusammen. Diana ist eine reflektierte und verständnisvolle Persönlichkeit. Sie freut sich immer darüber, wenn Menschen ihre Geschichten mit ihr teilen und sie hat Freude daran ihr Gegenüber für etwas begeistern zu können. Sie kennen Diana noch nicht? Schreiben Sie ihr doch mal.